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Löschangriff Durchführung weitere Infos: Ausschreibung Team Lawalde
   
 

Disziplin Löschangriff im Feuerwehrsport


Ausstattung und Gruppe

Eine Gruppe besteht aus 7 Kameraden (min. 16 Jahre) in Feuerwehreinsatzkleidung,
die folgende Geräte zum Einsatz bringen.

1 Tragkraftspritze

3 B – Druckschläuche

4 C – Druckschläuche

2 A – Saugschläuche (2,5m)

oder

3 A – Saugschläuche (1,6m) 2 davon gekuppelt

1 A – Saugkorb

1 Verteiler

2 C – Strahlrohre (Mundstückdurchmesser max. 12,5mm)

2 Kupplungsschlüssel


Wettkampfbahn

Die Wettkampfbahn ist 95m lang und 20m breit. 9m von den Seiten- und der Grundlinie entfernt befindet sich ein
Podest von 2m x 2m, auf dem die Geräte abgelegt werden. 4m links von der linken Podestkante (in Angriffsrichtung) befindet sich
als Wasserentnahmestelle ein viereckiger offener Behälter mit 1000 l Fassungsvermögen.
Die Angriffslinie befindet sich 90m
von der Startlinie und damit 5m von den Zielgeräten entfernt. In der Mitte der Zielscheibe wird durch
eine Öffnung (Durchmesser 6 cm) ein dahinter befindlicher Behälter mit 10 l Wasser befüllt.
Pro Wettkampfbahn sind 2 Zielgeräte aufgestellt, deren Abstand 10m beträgt.


Durchführung

Die Wettkampfmannschaften können Ihre Geräte außerhalb der  Wettkampfbahn vorbereiten.
Nach dem Aufruf hat jede Gruppe 5 Minuten Zeit, um die Geräte auf dem Podest entsprechend der nachfolgenden Bestimmungen abzulegen. Das vorbereiten hat ausschließlich durch die Gruppe zu erfolgen. Die Schläuche dürfen auf beliebige Weise abgelegt werden, jedoch nicht darüber hinaus ragen. Jeder der beiden 2,5m langen Saugschläuche
darf über eine beliebige Seite des Podestes um 50 cm überschreiten.
Im Falle zweier schon gekuppelter 1,6m langen Saugschläuche dürfen diese um 1,2m über eine Seite des Podestes überstehen.
Die Geräte dürfen untereinander nicht verbunden sein und sich nicht berühren. Ventile der TS und des Verteilers
dürfen offen, Blindkupplungen dürfen entfernt sein.
Konstruktive Veränderungen an der TS (Handradkurbeln o. ä.) sind nicht erlaubt.
Die TS darf von der Gruppe innerhalb der ersten Minute von 5 Minuten Vorbereitungszeit in Betrieb gesetzt werden.
Die Kampfrichter müssen die Kameraden 30 Sekunden vor Ablauf der Frist für die Vorbereitung der TS und der Vorbereitungszeit darauf hinweisen, dass die Zeit abläuft. Gleichzeitig müssen die Kampfrichter auf Fehler
beim Ablegen der Geräte hinweisen.
Hält eine Gruppe die Fristen nicht ein, wird der Lauf als ungültig gewertet. Die Gruppe kann von der Grundlinie
oder von einer der Seitenlinien starten, aber geschlossen von einer Linie. Nach dem Startsignal wird die Saugleitung mittels Saugkorb und
Saugschläuche hergestellt und das Wasser aus dem Behälter angesaugt. Der Saugkorb muss beim eintauchen bis zum
herausnehmen aus der Wasserentnahmestelle vollständig an den Saugschlauch angekuppelt sein. Die Zubringerleitung wird
mit 3 B – Schläuchen in Angriffsrichtung ausgelegt und an den Verteiler angekuppelt. Am 1. und 2. Verteilerausgang werden von den beiden Angriffstrupps je eine Löschleitung bestehend aus 2 C – Schläuchen und einem C – Strahlrohr angekuppelt.
Nach Erreichen der Angriffslinie füllen die beiden Angriffstrupps durch das Loch in den Zielscheiben den
dahinter liegenden Wasserbehälter. Sobald die Signalanlage beider Zielgeräte den Füllstand von 10 l anzeigen,
wird die Zeit gemessen.
Die Beiden Angriffstrupps dürfen sich beim Füllen der Zielgeräte nicht gegenseitig unterstützen.
Unzulässig sind auch das Betreten bzw. Übertreten der Angriffslinie.


Unfallschutz

Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr einschließlich Jugendfeuerwehr und Angehörige der Berufsfeuerwehr
genießen den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, wenn sie als Teilnehmer im Rahmen ihres Feuerwehrdienstes
vom zuständigen Leiter der Feuerwehr zu diesen Wettkämpfen entsannt werden.
 
   
   
 

 

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